Filmprogramm 2018

Zeit für Utopien

von Kurt Langbein (AT/ 2018/ 98 Minuten)

Hier der Trailer zum Film:


Nach Jahren des Weges der üblichen und realistischen Wirtschaft und Gesellschaft, die uns eine unnachhaltige Welt beschert haben, ist es nun die Zeit für Utopien.
Ganz im Sinne dessen, dass die Utopianale glaubt, dass es schon viele Lösungen gibt: Der Film besucht reale und funktionierende Projekte rund um die Welt, wo Nachhaltigkeit kein Slogan, sondern schon gelebte Praxis ist.
Wie eine Fortsetzung zum letztjährigen Film Tomorrow könnte es wirken. Es sind andere Beispiele und Ideen, die uns den Mut machen, dass eine andere Welt möglich ist! Die Zeit ist reif? Als Eröffnungsfilm unserer Utopianale 2018 könnten wir uns kein besseres Motto vorstellen.

Sprengel - ein Stück Schlaraffenland

von Ralf-Peter Post (D/ 2011/ 90 Minuten)


Mit einem Schwerpunkt "Wie wollen wir wohnen?" sind wir in die Planung zur 6. Utopianale gestartet und haben einen Film über vielleicht DAS utopistische Wohnprojekt Hannovers gefunden.
Mitten in der Nordstadt trotzen die Bewohner*innen bis heute üblichen Marktlogiken.
Der Film von 2011 erzählt Episoden aus der Geschichte des Projekts, spricht mit Bewohner*innen und Freund*innen, schaut hinter die Kulissen und wir können mit dem Regisseur und weiteren Gästen darüber sprechen, wie es sich seitdem entwickelt hat. In einer Podiumsdiskussion zur Frage von Wohnen, Bauen und Leben wollen wir miteinander Utopien und Realismen hinterfragen. Ob das Sprengel - Ein Stück Schlaraffenland geblieben ist?

Weit - die Geschichte von einem Weg um die Welt

von Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser (D/2017/129 min)

Hier der Trailer zum Film:


In 80 Tagen um die Welt war nicht ihr Ziel. Patrick und Gwendolin brechen in Freiburg auf und reisen einmal um die Welt. Ohne zu fliegen ist die klare Devise. Dabei gilt, dass ihr Ziel die Reise an sich ist. Im Film wird spürbar, was es bedeutet unterwegs zu wohnen und 3 Jahre wird die Reise dauern! Bei den vielen Begegnungen wird irgendwann Bruno als weiterer Reisebegleiter einen besonderen Platz einnehmen.
Es sind die vielen kleinen Momente dieses Abenteuers (dass zu Dir führt, wenn Du die Heimat verlässt?), die den Film Weit zum erfolgreichsten Dokumentarfilm 2017 gemacht haben. Wie willst Du wohnen? Hast Du Deine Reise schon hinter Dir? Bist Du in Deiner Welt angekommen? Inmitten der 6. Utopianale hat der Film einen guten Platz gefunden.

Free Lunch Society - Komm komm Grundeinkommen

von Christian Tod (AT /D/2017/95min)

Hier der Trailer zum Film:


Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet in der Nixon-Ära das Bedingungslose Grundeinkommen fast in den USA eingeführt wurde? Der Film Free Lunch Society wartet mit zahlreichen interessanten Infos und vielen Denkanstößen auf. Erzählt aus der Perspektive des 24. Jahrhunderts, wo die Menschen längst nicht mehr für Geld arbeiten, betrachten wir Beispiele und Erfahrungen auf dem Weg dorthin.
Im Rahmen der Utopianale möchten wir am Sonntag Morgen uns der spannenden Frage unseres Lebens miteinander widmen – als Matinee direkt nach dem Mitbringfrühstück. Und danach schnippeln wir gemeinsam ein eigenes Free Lunch! Guten Appetit und gutes Verdauen mit interessanten Gesprächen: ein bewährtes Rezept bei unserem Festival.

Hanother - Stadt als Möglichkeitsraum

von Sacha Kagan (D/2017)

Hier der Trailer zum Film:


Drei Jahre lang haben Forscher*innen der Leuphana-Universität Lüneburg sich Hannover angeschaut. Sie haben die verschlungenen Wege der Nachhaltigkeitsszene beschritten und am Beispiel Hannovers gefragt, ob die Stadt als Möglichkeitsraum funktioniert.

Eines der Ergebnisse ist der Film Hanother (das andere Hannover). Er interviewt Akteure, zeigt Orte des Wandels und betrachtet die lebendige Welt der Alternativen, wie sie zwischen dem Üblichen existieren. Dass dabei auch Fragen des Wie aufkommen, macht den Film noch interessanter.
Nicht nur, weil die Filmemacher*innen auch die Utopianale besucht hatten, sondern weil überraschend deutlich wird, wieviel bereits passiert, haben wir dem Film den Abschluss unseres Wochenendes gewidmet. Danach weiß man und frau, wohin er/sie als Nächstes gehen kann.

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