Ausklänge der Utopianale 6 am 14.11.18

Zum Ausklingen der 6. Utopianale zeigen wir den Film "Mantras - Sounds into Silence" im Freizeitheim Linden und danach gibt es wieder ein Singen mit Imke. (Eintritt 5 €/ erm. 3 €)

Das Ganze beginnt um 19. Uhr (Mittwoch 14.11.18)

Mehr Infos oder Fragen via facebook-Veranstaltung oder einer Mail an uns.

 

 

Vielen Dank!

 

Auch diese Utopianale war wieder ein Fest mit Euch Allen!

 

Weil es ein Morgen gibt.

 Mehr Infos und Fotos folgen vermutlich bald.

Erstmal feiert unser Team jetzt nächstens einmal intern und dann sehen wir weiter.. Eure Utopianalisten :-)

Lebendiges Lernen im Freizeitheim Linden

Bei der Utopianale werden alle geduzt. Falls Du das nicht magst, bitten wir Sie hiermit einmal um Verzeihung.

Diesjährige Leitthemen:

  • Wie wollen wir wohnen?
  • Wie geht Demokratie (im Stadtteil)?

Nun steht auch der Zeitplan und die Trailer der Filme. Den Festivalpass könnt ihr schon jetzt erwerben!

Folge auch den Infos auf facebook! Veranstaltungsseite und/oder Startseite bzw. Community

 

Wenn Du mitmachen willst... Unser TEAM ist offen.


 

Die Utopianale freut sich im Jahr 2018 erstmals Teilnehmerin des

November der Wissenschaft

der Landeshauptstadt Hannover

zu sein.

 

Wir freuen uns auf das gemeinsame

WissenSchaffen #gemeinsamLernen @WiLaHan

Festivalort wird wieder das Freizeitheim Linden in Hannover:

 

 

 

Mit dem Fahrrad

kommt ihr am Besten über die Limmerstraße zu uns.

 

Mit der Straßenbahn

ist die Haltestelle "Ungerstraße"

der Linie 10 die beste Wahl.

 

 

 

 

Mit dem Auto bitte nur im Notfall anreisen.


Unsere Utopianale 2018:

Lebendiges Lernen beim Filmfestival Utopianale

 

Weil es ein Morgen gibt, gab's auch die Utopianale wieder. Und zwar bereits zum sechsten Mal am 10.-11. November im Freizeitheim Linden. Der Wissenschaftsladen Hannover e.V. freute sich, etwa 250 Besucher*innen empfangen zu dürfen. Den Rahmen für interessante Filmgespräche und Diskussionen boten in diesem Jahr gleich zwei wichtige Fragen: „Wie wollen wir wohnen?“ und „Wie funktioniert Demokratie?“. 

Neben fünf Dokumentarfilmen, darunter sogar die Filmpremiere von „Hanother“, war das Programm wieder gut gefüllt. Zahlreiche Workshops und Lernwerkstätten beschäftigten sich mit den Themen Wohnen, Demokratie und Nachhaltigkeit. Auch der „Markt der Möglichkeiten“ lud wieder dazu ein, sich über nachhaltige Initiativen in und um Hannover zu informieren. Ganz neu fanden sich dieses Jahr auch Podien zu den Leitthemen der diesjährigen Utopianale.

Ebenso wurde zum zweiten Mal ein Projekttag für Schüler*innen am Freitag veranstaltet. 170 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5-10 nahmen an den Workshops zu den UN-Nachhaltigkeitszielen teil.

 

Premiere: Diskussionspodien

Erstmals fanden, und das sehr erfolgreich, Gesprächspdoien einen eigenen Platz, um das gemeinsame Denken anzuregen und das Festival noch demokratischer werden zu lassen. Am Samstag belebten die Autoren Daniel Fuhrhop und Tobi Rosswog, Nele Auffurth vom Mietshäuser Syndikat und Cheryl Meiseberg vom Hof Luna die Bühne zum Thema „Wie wollen wir wohnen?“.

Der Demokratie widmeten sich am Sonntag Monika Dehmel, Gründerin von Politik zum Anfassen e.V.,  Tomasz Lachmann von der Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit, Silke van Laak vom Demokratieforum Linden-Limmer, Axel Ley und Jascha Rohr vom Institut für partizipatives Gestalten.

Jeweils waren dabei über 70 Zuhörer*innen im Saal des Freizeitheims!

 

Ein kleiner Rundumblick

Am Samstag lockten gleich drei Filme, darunter „Sprengel - Ein Stück Schlaraffenland“, der im Wohnprojekt Sprengel hier in Hannover gedreht wurde und das Dokumentarfilm-Phänomen „Weit“. Anschließend an den Sprengel-Film bot ein Filmgespräch mit Ralf-Peter Post noch mehr Einblick in das Leben in einem Wohnprojekt. Zwischendurch gab es dann eine anregende Podiumsdiskussion mit verschiedenen Gästen, wie dem Autor und Aktivist  Tobi Rosswog und dem  Autor Daniel Fuhrhop zum Thema „Wie wollen wir wohnen?“.

Das Podium des Sonntags stand im Zeichen der Demokratie und erweiterte mit neuen Gästen den Blick auf ihre Funktionsweise auch im Stadtteil. Den spannenden Abschluss des Festivals war die Filmpremiere von „Hanother – Urbane Möglichkeitsräume für nachhaltige Entwicklung“, der aus einem Projekt der Leuphana Universität Lüneburg in Hannover entstanden ist. 

Während der Utopianale fand die Klangräume-Ausstellung des Freizeitheims statt und die Gäste konnten an den begehbaren Instrumenten musizieren. Um für Entspannung beim Fest zu sorgen, ist ein Raum der Stille eingerichtet worden, in den sich die Gäste zurückziehen konnten. Kreativ auslassen konnten sich Kinder sowie Erwachsene in diesem Jahr im kreativen Baumraum, in dem aus Industrieschrott Neues geschaffen wurde.

Leckeres Essen, das am Sonntag auch von den Mitarbeiter*innen des Permakultur-Lernorts Hof Luna selbst gekocht wurde, machten die Utopianale ebenfalls zu einem Fest für die kulinarischen Sinne.

 

Und weil es ein Morgen gibt ist es auch wahrscheinlich, dass es auch eine 8. Utopianale geben wird, auch wenn Projektleiter Felix Kostrzewa angekündigt hat eine Nachfolge zu suchen.

Ein kurzer Bericht Bericht zur Utopianale 2017:

 

Lebendiges Lernen beim Filmfestival Utopianale

 

Am 11.-12. November veranstaltete der Wissenschaftsladen Hannover e.V. zum fünften Mal das Dokumentarfilmfestival Utopianale in Hannover-Linden.
Es fanden sich über 400 Besucher*innen im Freizeitheim Linden am Wochenende ein. Sie sahen sechs Dokumentarfilme und nahmen an insgesamt 18 Workshops und Lernwerkstätten teil. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ informierte sich das Publikum über nachhaltige Initiativen und Programme aus Hannover und der Region.
 

Zusätzlich gab es zum ersten Mal am Freitag vorweg einen Projekttag für Schüler*innen, der in Zusammenarbeit mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) und Dialogmoderator*innen von „Dialog macht Schule“ ausgerichtet wurde. An dem ausgebuchten Schulprojekttag zum Thema Lernen nahmen 170 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5-10 an 16 Workshops teil.

In diesem Jahr lautete die Leitfrage der Utopianale „Wie wollen wir lernen?“. Deshalb ließ es sich Rita Maria Rzisky, Bildungsdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, nicht nehmen, die Veranstaltung mitzueröffnen.

 

Gemeinsam nachzudenken begrüßte sie in ihren einführenden Worten und wies nicht zuletzt darauf hin, dass man durch Fehler und Missgeschicke „aus denen man lernt“, also aus Versuchen, besonders viel lernen kann.

Buntes Programm mit gemeinschaftlichen Erlebnissen
Schon der Eröffnungsfilm „Freistunde-Doing Nothing All Day“, am Samstagvormittag war gut besucht. „Freistunde“ porträtiert unterschiedliche Schulen aus Deutschland, Israel und dem Vereinigten Königreich, in denen die Schüler*innen ihren Stundenplan selbst bestimmen und das gleiche Stimmrecht haben wie ihre Lernbegleiter*innen.

Anschließend sprach Festivalleiter Felix Kostrzewa mit Margret Rasfeld von der Initiative „Schule im Aufbruch“ über die drängende Notwendigkeit der Transformation der heutigen Lehranstalten in modernen Schulen, in denen anstelle des Eintrichterns von standardisiertem Abfragwissen, Kreativität und individuelle Begabungen gefördert werden.

 

Zwei weitere Filmgespräche am Samstag ermöglichten den Zuschauern ergänzende Perspektiven: Mit dem Verein Mittendrin e.V. aus Hannover zur Inklusion und mit Jan-Phillippe Lücke vom Verein Zukunftswerkstatt IhmeZentrum e.V. zur Wiederbelebung eines solchen Komplexes und der Gemeinschaft seiner Bewohner.

 

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Experimentierens. Lernwerkstätten zu den Themen Ernährung, Landwirtschaft, Ökonomie und Demokratie anhand des Films „Tomorrow“ wurden von Workshops der Leuphana Universität Lüneburg ergänzt. Von dort kommend gab die Forschungsgruppe „Stadt als Möglichkeitsraum“ einen Kreativworkshop zu Systems-und Design-Thinking und Prof. Dr. Volker Kirchberg bot einen Workshop zu Utopien einer nachhaltigen Stadt an. Mittendrin fand eine kontroverse Diskussion mit der Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Prof. Dr. Ute Stoltenberg, ebenfalls von der Leuphana Universität Lüneburg, statt.

 

Ein Ausklang mit Heißgetränken am Samstagabend im Palettengarten von Transition Town Hannover e.V. am Ihmezentrum, gemeinsames Essen, am Sonntag mit Mitarbeiter*innen des Permakultur-Lernorts Hof Luna selbst gekocht, machten die Utopianale zu einem runden und auch leckerem, gemeinschaftlichem Erlebnis.

Unterstützt von Vielen
Die Utopianale 5 wurde unterstützt vom Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V., dem Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover, der Stiftung Leben & Umwelt Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, der Leuphana Universität Lüneburg, von den Vereinen Mittendrin e.V. und Transition Town Hannover, dem Lernort Hof Luna Everode, dem gastgebenden Freizeitheim Linden (Stadteilkultur der Landeshauptstadt Hannover) und gefördert mit Mitteln des Programms „Demokratie Leben!“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Aus Fehlern wird man klug...
Offenbar durch Frau Rzisky inspiriert hatte die ehrenamtliche Crew des Festivals auch das eigene Lernen im Blick und ein paar kleinere Fehler noch eingebaut. Dennoch oder deswegen wurde bereits beim Finale am Sonntag das nächste Festival angekündigt. Die Utopianale No. 6 soll am 10.-11. November 2018 stattfinden und Helfer*innen und Kooperationspartner werden gesucht.
 

Wir freuen uns bereits auf die nächste Utopianale im November 2018, bei der wir der Frage nachgehen wollen: „Wie wollen wir wohnen?“


#ut5 #ut6 #zusammenLernen #zusammenDenken #zusammenMachen

Bild 1:

Die Bildungsdezernentin der LHH Rita Maria Rzisky eröffnet die dreitägige Utopianale vor
170 Schülerinnen und Schülern zum Thema „Wie wollen wir lernen?“

 

Bild 2:

Die Geschäftsführerin des Freizeitheim Linden Silke van Laak und Festivalleiter Felix
Kostrzewa vom Wissenschaftsladen Hannover begrüßen zum Eröffnungsfilm „Freistunde“ von
Margarethe Hentze

 

Bild 3:

Zwischen den Filmen konnten die Besucher und Besucherinnen viele weitere Aktivitäten
genießen und Gespräche führen

 

Bild 4:

Zum großen Finale vor dem Abschlussfilm gab das ehrenamtliche Team bereits den Termin
der 6. Utopianale bekannt

 

Bild 5:

Zu einigen Filmen waren Talkgäste geladen, hier Sabine Vogelsang (Mitte) und Prof. Ute
Stoltenberg von der Leuphana Universität Lüneburg im Gespräch mit Festivalleitung Felix
Kostrzewa zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

 

[Alle Fotos © Wissenschaftsladen Hannover e.V.]

 

 

 

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Die Utopianale ist eine Gemeinschaftsproduktion ohne Gewinnabsicht.

 

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